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Astrid-Lindgren-Schule

Förderschule der StädteRegion Aachen
Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung
Kreis Aachen

Unser Schulkonzept

Wege und Methoden unserer Förderung:

Säule 4: Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist ein eigenes Arbeitsfeld im Gesamtkontext der Astrid-Lindgren-Schule und versteht sich als ergänzender und kooperativer Baustein der Sonderpädagogik. Sie bietet den Eltern und Kindern sozialpädagogische Hilfsformen an, um Probleme frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Durch den sozialpädagogischen Auftrag wird der Schulsozialarbeiter in seiner Rolle und Position sowohl von den Schülern als auch von den Eltern anders wahrgenommen als Lehrer, die dem schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrag unterstehen. Daraus ergeben sich weitere Formen und Möglichkeiten der Beziehungsarbeit.

Das primäre Aufgabengebiet des Schulsozialarbeiters liegt im sozialen und emotionalen Bereich. Er bedient sich hier der Methoden der sozialen Einzel- und Gruppenarbeit. Für den Sozialarbeiter stehen die individuellen Stärken, die Bedürfnisse und die Möglichkeiten des familiären Systems im Vordergrund. Er arbeitet prozesshaft um Bedingtheiten offenzulegen und Perspektiven aufzubauen.

Sanktionen sind eine zweitrangige Größe. Beratung, Kooperation, Unterstützung und Akzeptanz stehen im Vordergrund der Arbeit.

Informationen über das Bedingungsfeld, der sozial-emotionalen Entwicklung des Kindes und eigene Beobachtungen bilden die Grundlage für eine umfassende Kind-Umfeld-Diagnostik. Daraus ergeben sich die individuellen Ziele in der Arbeit mit dem Kind, die in den gemeinsam erstellten Förderplan einfließen.

Ziele in der Arbeit mit dem Kind

Einzelförderung

  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Förderung der Reflexionsfähigkeit und realistischer Selbstwahrnehmung
  • Aufarbeitung von vergangenen und aktuellen Konflikten
  • Stärkung der persönlichen Grundstruktur und Handlungsfähigkeit
  • Aufbau von Schulmotivation
  • Begleitung und Unterstützung bei schulischen Veränderungen

Gruppenförderung

  • Förderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung in der Kleingruppe
  • Adäquater Umgang mit Nähe und Distanz
  • Förderung von Beziehungsfähigkeit/ Gruppenfähigkeit
  • Erlernen von angemessenen Konfliktlösungsstrategien und Kooperationsverhalten
  • Akzeptanz und Einhaltung von sozialen Regeln und Normen

Ziele in der Arbeit mit Familien und anderen Erziehungssystemen

  • Erschließung individueller und familiärer Ressourcen
  • Bewusstmachung und Auseinandersetzung mit eigenen Erziehungsstilen
  • Stärkung von Erziehungskompetenzen/ Erziehungsverantwortung
  • Zusammenarbeit mit allen am Erziehungsprozess Beteiligten