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Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule des Kreises Aachen

Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Unser Schulkonzept

Inhalt:

Vorwort

Ein Name verpflichtet

Allgemeine Informationen

Auftrag, Leitideen und Ziele

Wege und Methoden unserer(sonder-) pädagogischen Förderung

1. Säule: Beratung

2. Säule: (Sonder-)pädagogischer Unterricht

3. Säule: Therapieorientierte Maßnahmen

4. Säule: Schulsozialarbeit

5. Säule: Kooperation und Vernetzung

Allgemeine Informationen:

Schüler

Die Astrid-Lindgren-Schule ist der vorübergehende Förderort für 50 Schüler mit einem hohen Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung.

An der Astrid-Lindgren-Schule werden Schulneulinge und Schüler aus den Klassen 1-4 der Grundschulen im Kreis Aachen aufgenommen. Die Schüler werden in 6 Gruppen von in der Regel sieben bis neun Schülern im Bereich der Jahrgänge 1-6 jahrgangsübergreifend gefördert.

Schulgelände und -gebäude

Seit 1985 gestaltet der Kreis Aachen als Schulträger das Gebäude und das Gelände entsprechen den Bedürfnissen der Schüler. Eine Vielzahl von Handlungs-, Ruhe- und Bewegungsmöglichkeiten wurden geschaffen.

Das Schulgebäude hat Gruppenräume, die jeweils als Lern- und Lebensraum (eigene Küchenzeile, Essecke, Spiel-, Bastel- und Kuschelecke) gestaltet sind.

Weiterhin verfügt das Schulgebäude über einen Werkraum, Kunstraum, Lehrküche mit Essecke, Mehrzweckraum, Lehrer- und Schülerbücherei, 2 Sozialarbeitergruppenräume, Computerraum, Psychomotorikraum, Konferenzraum, Pausenraum, Turnhalle, in der auch Duschen zur Verfügung stehen, Toiletten in allen Trakten und einen Verwaltungstrakt bestehend aus Sekretariat, Schulleitungszimmer, Lehrerzimmer, Schulsozialarbeiterzimmer, Lehrmittelraum, Lehrerarbeitsraum, 2 Büros, Toiletten.

Das Schulhofgelände ist in drei großzügigen Ebenen angelegt:

Die 1. Ebene bietet mit 1 Tischtennisplatte die Möglichkeit zum Tischtennisspielen.

Die 2. Ebene besteht aus einem Basketball- und Fußballfeld mit fest installiertem Basketballkorb und 2 beweglichen Fußballtoren.

Die 3. Ebene ist um eine große Wiesenfläche erweitert, auf der ein Kletterhaus, eine Kletterpyramide, ein Sandkasten und ein Ruhepavillon stehen.

Hinter dem Schulgebäude ist ein eigener Schulgarten mit Feuchtbiotop angelegt.


Ausstattung

Der Kreis Aachen als Schulträger und der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule sorgen seit dem Bestehen der Schule durch eine großzügige Ausstattung von diversen Gegenständen und Materialien für die angemessenen Rahmenbedingungen zur Ausübung unseres Erziehungs- und Bildungsauftrages. Zu den wichtigsten Ausstattungsgegenständen gehören: Kopierer, Computer, Videokamera, Beamer, Kicker, Billard, Spiel- und Sportgeräte, therapeutische Materialien.

Schülerspezialverkehr

Für die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule übernimmt der Kreis Aachen als Schulträger die Kosten für die Schülerbeförderung. Mitarbeiter/innen des Schulverwaltungsamtes, unsere Schulsekretärin und das Busunternehmen Hölzlhammer planen und organisieren in engster Zusammenarbeit den Schülerspezialverkehr. Am Schülerspezialverkehr beteiligt sich die Astrid-Lindgren-Schule mit einem vom Kreis Aachen finanzierten eigenen Schulbus.

Zu Beginn des Schuljahres werden von der Schule aus den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten die Abhol- und Ankunftszeiten sowie Abholorte mitgeteilt.

Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten werden von Anfang an darauf hingewiesen, dass durch Verkehrsbehinderungen oder extreme Witterungsverhältnisse Fahrzeiten nicht immer eingehalten werden können, sich Abhol- und Ankunftszeiten auch einmal verzögern können.

Die Eltern werden dazu angehalten, das Busunternehmen rechtzeitig darüber zu informieren, wenn ihr Kind nicht befördert werden muss (Krankheit etc.).

Auch wenn Verwaltung, Busunternehmen und Schule auf die Sicherheit beim Schülerspezialverkehr größten Wert legen, kann es vorkommen, dass durch problematisches Schülerverhalten Situationen entstehen, die die Sicherheit gefährden.

Wir investieren deshalb viel Zeit in regelmäßige Gespräche mit den Busfahrern, den Begleitern und unseren Schülern, um solche Situationen zu reflektieren und möglichst zu verhindern.

Wir geben unsere Schüler in einer möglichst entspannten und ruhigen Atmosphäre auf die Heimfahrt. Ist aber einmal abzusehen, dass ein Schüler aufgrund eines noch ungelösten Konfliktes die Heimfahrt nicht ohne Komplikationen antreten kann, wird er von der Fahrt ausgeschlossen. Er bleibt dann bis zum Eintreffen der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten in der Schule oder wird wenn er sich nach Klärung wieder beruhigt hat mit einem Taxi nach Hause gefahren (Kosten tragen die Eltern). Es folgt dann ein Gespräch mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.